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Tips und Tricks rund um Abletons Musiksoftware...
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BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 00:38 
cremig

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ja, ich weiß - KEINE DJ FRAGEN HIER .... :roll:
Aber es geht mir um das Produzieren von sogenannten Mashups oder BastardPop Trax.
Also Tracks, in denen 2 oder mehrere ähnlichklingnede Titel miteinander verwoben werden.

Dafür ist Live doch nunmal wie geschaffen mit seinen Warpingfunktionen.

Ich habe mir über die Jahre eine riesige Liste zusammengestellt mit Titeln, die irgendwie zusammnepassen.
Sei es rhytmisch, oder von den Harmonien oder das der Beat sich ergänzt u.s.w.

Nun möchte ich mal anfangen, die Songs zu verarbeiten.


Ein Beispiel für 2 Titel, die "zusammengehören" :

Bon Jovi - Living on a Prayer
Bananarama - Venus

Hört euch die ersten Takte von Bon Jovi an, wo diese Talkbox die ganze Zeit "Ouwa ouwa ouwa" macht, und denkt euch dazu die erste Strophe von Venus.

Ich höre hier einen Gleichklang heraus in der Rhytmik und den Harmonien.
Tempomäßig sind auch beide in etwa gleich, sodaß man nicht allzuviel Pitchen muss.

Beide Titel sind außerdem typische 80'er Radioproduktionen, die entsprechend "auf den Punkt" kommen und recht "laut" prduziert sind.

Nun wüsste ich gerne, wie ich ein solches Projekt angehen soll.

Klar, als erstes mal WAV Files der beiden Titel in möglichst guter Qualität erstellen.
Aber dann ?
Erst beide komplett in Live warpen und dann in einzelne Abschnitte zerschneiden ?
Oder beide erstmal in Wavelab normalisieren und da schon einzelne Samples rausschnippeln und dann in Live auf verschiedene Slots legen und abfeuern ?


Also wer hat sowas schonmal gemacht und kann Tips geben ?

Funky Dope 8)

PS: Ja, ich weiß - viele von Euch werden diese beiden Bands noch nichtmal kennen... :eek:

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BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 16:52 
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Also ich habe mal ein paar gemacht, allerdings eher Vocal in nen Track gemischt. Du kannst natürlich auch einfach einen Part in den anderen kommen lassen, z.B. bei nem Break oder so. Ich würd mir da auch nicht so nen großen Kopf drum machen. Einfach machen und wenn es passt, dann passt es :-). Was auch gut passen kann, von einem dem Bass wegnehmen und vom anderen die Höhen. Es gab auch mal eine Serie auf MTV. MTV Mash. Ist schon erstaunlich wieviele Tracks so gut zusammen passen.

Hier mal die 3 die ich vor Jahren gemacht habe.

https://soundcloud.com/digital-fun-k/ro ... fu/s-kstAc

https://soundcloud.com/digital-fun-k/ms ... dy/s-K4Bfm

https://soundcloud.com/digital-fun-k/si ... sc/s-Ksq5n

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http://soundcloud.com/digital-fun-k
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BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 17:49 
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Ich denke auch dass du da mit Vocal-Song und Instrumental bessere Ergebnisse erzielst.

Wav oder mp3 kommt mMn nicht so draufan...Quali sollte schon stimmen aber von mp3 auf wav wirds nicht besser klingen! Ausser ich hab da was verpasst, lerne immer gerne neues! :)

Möglichkeit dazu ist klar wie du gesagt hast das warpen, bei Remix oder halt in diesem Fall benutze ich aber auch sehr gerne die "auf neue MIDI-Spur slicen"-Funktion! Find ich ganz cool :smile:

Bin gespannt auf das Endergebnis!:)

Gruss André


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BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 21:43 
cremig

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Ort: Duisburg
Hey, danke euch beiden für die Antworten :nice:

Ja klar, der Justin T mit Rock your Body ist natürlich auch einer meiner Favouriten.
Ne tolle FUNK-Nummer im alten Stil produziert und groovt wie die Sau.
Ich hab das Ding als Acapella und Instrumental vorliegen....

Steht ganz oben auf der Remix-Liste !


Acapellas hab ich auch tausende, aber das find ich eher "langweilig" einfach einen Rap über einen Beat zu klatschen (nix für ungut Digital Fun K :P )
Außerdem "höre" ich da ganz schlecht ne Verbindung zwischen den Songs raus.

Ich will das schon musikalischer angehen und komplette Tracks zusammenstricken.

Zum Thema mp3 und Wav - ist klar, das es keinen Klangunterschied gibt.
Schon gar nicht, wenn man das Wav aus ner mp3 rendert.
Aber da war doch mal was, das mp3 nicht immer sampleganau abgespielt werden und es an den Übergängen immer Pausen gab.
Hatte irgendwas mit Puffern zu tun, die dann erst mit Nullen aufgefüllt werden und dann Pausen entstehen beim Übergang.

Ist aber nur ganz rudimentäres Halbwissen, was ich hier verbreite !!!!
Ich arbeite grundsätzlich mit WAV Files und kann diese im Wavelab auch recht schnell bearbeiten und schneiden.

Das mit "in neue MIDI Spur slicen" hab ich noch gar nicht ausprobiert.
Das geht ja auch noch :roll:

Digital Fun K wir sollten uns mal näher unterhalten.
Dein erster Track ist auf Soundcloud übrigens nicht auffindbar.....

Bis denne,
Danny

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BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 23:33 
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Finde "nur" Vocals auf nen Beat nicht langweilig. Es muss ja auch tonal passen. Nen Rap ist da einfacher, da ja meist monoton von der Stimmlage. Problematisch beim übereinander legen von 2 Tracks ist natürlich, dass es Matschebrei werden kann. Mann kann halt versuchen mit einzelen Parts zu Spielen.
Die Slice to MIDI funktion ist dafür wirklich gut. Man kann damit Patter für nen Beat erstellen (für Hip Hop super). Wenn man dann noch ne MPC hat isses richtig praktisch.

Der Erste Track wird wohl wegen Copyright verschwunden sein, bzw war wohl garnicht uploadbar. Auf Youtube ist er nämlich auch nicht mehr. Da das m.M.n. der beste Mashup von mir ist, möchte ich den nicht vorenthalten:

http://www10.zippyshare.com/v/64470150/file.html


Danny, schreib mich einfach an.

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BeitragVerfasst: 3. Sep 2014 18:01 
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Beiträge: 457
Zitat:
Aber da war doch mal was, das mp3 nicht immer sampleganau abgespielt werden und es an den Übergängen immer Pausen gab.Hatte irgendwas mit Puffern zu tun, die dann erst mit Nullen aufgefüllt werden und dann Pausen entstehen beim Übergang.



Ja das hatte ich auch mal. Betrifft nicht Übergänge (Welch Übergänge sollten das überhaupt sein ?), sondern den Anfang des mp3s.
Wenn man auf .wav rendert kann man den anfang punktgenau da wo jetzt z.bsp der erste kick ist setzen und auch so speichern.
Bei Mp3s setzt er einen da immer noch ein bisschen stille rein.
Ist aber eigentlich nicht relevant wenn man in einem projekt arbeitet, weil da speichert er ja den startpunkt mit ab,
sondern wenn man sich halt z.bsp. eine sammlung an exakt geschnittenen loops aufbauen will.

Was auch noch eine nervigkeit von Mp3s ist, zmindest früher war das so, weiss nicht ob sie da was behoben haben, ist das Ableton zum mp3s encoden unterschiedliche codecs benutzt je nachdem ob man quicktime installiert hat oder nicht.

https://www.ableton.com/de/articles/quicktime-and-live/


Das kann dann eventuell dazu führen dass die Warp-Info in der .asd ungültig wird.

Dann lädt er es neu, und wenn ich mich recht erinner kann es dir sogar das timing innerhalb von projekten korrumpieren.
Gerade bei so mashup geschichten wo es oft auf sehr genau geschnitten Sample-Fitzlereien ankommt ausserst nervig



Von daher bin ich jetzt dazu übergegangen alles was ich benutze als allererstes zu .wav zu konvertieren.
Ist einfach sicherer und Speicherplatz ist billig.

Ansonsten bin ich da bei Digital FunK, denke auch dass die Combi aus 1 acapella und 1 instrumental erst mal sehr viel sinn macht.
Klar mit rap ist es easy aber wenn es Vocals mit melodie sind haut es schon rein. Die stimme ist ja schon oft das wirklich prägnanteste an einem Track.
Und man kann ja auch echt das Instrumental schon sehr cool zerfreaken, so dass es echt was neues ist.

Wenn ich überlege,
sind doch eigentlich ein sehr grosser Teil von diesen Mashup-Hits genau so aufgebaut ?

Ausserdem geht glaub ich wenn man zuviele verschiedene Tracks nimmt schon sehr schnell der Wiedererkennungswert verloren,
was ja bei diesem Mashup-Zeug einen sehr starken Teil des reizes ausmacht.

Ich selber hab schon auch einiges in der richtung gemacht,
allerding nie wirklich in dieser Mashup-Combi, also entweder nur acapella und was eigenes drunterbauen mit synths, etc..,
oder halt solche hiphop sample beats., aber nie beides in der combi.


Im Moment mach ich aber eigentlich auch nur noch komplett eigene Sachen, auch weil micht dieser Urheberrechts-Kram schon so ein bisschen langweilt. Man kann dann ja nicht mal auf Erfolg hoffen. Dann hat man auf einmal durch ein Zufall ein paar 100k clicks auf soundcloud und dann kommt einem sofort so ein Brief vom Anwalt angeflattert.



Aber hab wie gesagt schon eine Ecke Erfahrung in dem Bereich, man kann sich also gerne hier ein bisschen austauschen.


Kann mich auch nur anschliessen bezüglich der "Slice-to-midi"-Funktion, in dem Bereich ist die wirklich pures Gold wert.
Gerade weil man ja auch die eigenen Warp Marker als slicepoints wählen kann.
Dann noch ein wenig die einzelnen Samples in den Simplern anpassen, und ab gehts.

Wo ich mir auch echt ein wenig lächerlich vor komme, ist dass ich wirklich jedem neueinsteiger empfehle die 40€ (!) für dieses LPD8 zu berappen.

http://www.thomann.de/de/akai_lpd_8.htm

Die Möglichkeit wirklich präzise solche tighten Rhythmen einklopfen zu können macht wirklich einen riesen unterschied. Selbst wenn man dann doch alles quantitisiert, kommt man so auch auf echt ganz andere Ideen. Ausserdem macht das Ding echt unglaublich Spass !!

Während ich früher solche Sample schnitzeleien noch eher als nervig empfunden habe, mit immer mit der Maus rumschieben,
ist es mit dem Teil wirklich purer Fun.


Also viel Erfolg, und man hört sich.


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