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Tips und Tricks rund um Abletons Musiksoftware...
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 Betreff des Beitrags: Die Sache mit dem guten Sound...
BeitragVerfasst: 23. Okt 2011 00:13 
frisch

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Beiträge: 8
Hallo Leute,

ich mache "eigentlich" schon seit vielen Jahren Musik, aber eher im Bereich Rock/Pop. Bedeutet, wir sind ins Studio gegangen und haben Aufnahmen gemacht, hatten also jemand, der den Sound optimierte.
Nun entdecke ich mehr und mehr die Leidenschaft zur elektronischen Musik und habe bereits endlos viele Ideen. Wenn ich mit Ableton arbeite komme ich aber irgendwie immer schnell an die Grenze was den Sound betrifft. Die Sachen klingen einfach nicht so geil und überzeugend, wie ich es gerne hätte. Damit meine ich die einzelnen Sounds der Instrumente, aber auch den Gesamtsound. Klar habe ich schon einiges gelernt wie z.b. ein Drumkit zu optimieren oder mit EQ's und Kompressoren zu arbeiten. Aber das isses noch nicht. Ich höre grade Deadmau5 und bin total begeistert von dem Zeug.

Frage: gibt es irgendwo Tutorials oder Workshops, wo ich mein Wissen und Können erweitern kann? Ich würde mich sehr freuen :)

Danke und LG aus Berlin
Randoni


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2011 13:34 
knusprig
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Beiträge: 25
Klar, es gibt drei randvolle Lern-DVDs für Ableton, nämlich Hands on Ableton 1-3.


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2011 14:43 
Stammgast
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Beiträge: 2524
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neben dem abmischen wo du ja zumindest schon basiskenntnisse hast, solltest du auch noch ein bisschen sounddesign lernen. ich hab mir mein basiswissen aus dem buch "workshop synthesizer" vom verlag "ppv medien" geholt. scheinbar gibts das nicht mehr, aber es gibt ja noch genug andere. zb das hier http://www.ppvmedien.de/Keyboard/Bueche ... 11511.html

der selbe verlag hat auch bücher wo es ums abmischen geht. über das buch hier hab ich zum beispiel viel gutes gehört: http://www.ppvmedien.de/Recording/Effek ... ::105.html

und nein, ich kriege kein geld von ppv medien :wink: andere verlage haben auch gute bücher


aber du darfst dir deine ziele auch erst mal nicht zu hoch stecken. ich glaube jeder von uns hier hatte am anfang das gefühl, dass man noch nicht so richtig zufrieden mit dem eigenen sound ist. bis man seine tracks ernsthaft mit welchen von leuten wie deadmau5 und co vergleichen kann braucht man erst mal einiges an erfahrung.


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2011 15:04 
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Beiträge: 9306
Ort: Rhein Main
Wieviel Jahrzente macht Deadmaus jetzt (ausgiebig!) elektronische Musik ?
Wielange und wie oft du ?

Meine antwort ist immer: die meisten unterschätzen einfach wieviel
Übung und Zeit man braucht.

Klar kann man viel Lesen und Videos zum Thema anschauen. Aber
der eigene Sound wird trotzdem manchmal erstmal nciht besser.
Das wird in am effektivsten durch üben, üben und probieren.

Das Thema gibts hier total häufig. Einfach mal die Suchfunktion
benutzen - da wurde schon viel gesagt ;)

Gruß Zolo

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BeitragVerfasst: 23. Okt 2011 20:49 
frisch

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Beiträge: 8
Hallo zusammen,

ich danke Euch für die Antworten und Beiträge. :)
Mir ist das mit dem fokussiert sein, arbeiten, durchhalten nicht ganz unbekannt und mir war auch klar, dass ich eine vlt. polarisierende Frage stelle. Schön, dass Ihr zum Teil auch kritisch geantwortet habt. Ihr habt mir ja auch geholfen und wertvolle Tipps gegeben.

Ich versuche jetzt "Essential Ableton Live 8" zu erwerben und durchzuarbeiten.

Bestimmt haue ich aber noch die ein oder andere Frage in den Raum. ;)

Danke und LG aus Berlin
Randoni :)


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2011 23:52 
Stammgast
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Beiträge: 457
Hi,
gratuliere zum Einstieg in die Materie.
Mit Ableton hast du schon mal den besten Anfang überhaupt gemacht,
sind sich wohl die meisten hier einig. :lol:

Bild


Ich würde dir auch stark empfehlen,
mal zu schauen ob du jemand findest, der dir vor Ort vielleicht ein paar Sachen zeigt.

Gerade da du einen klassischen musikalischen Background hast könntest du da gut jemand finden,
da das eine Ecke ist wo die Elektronik-Fraktion eher Defizite hat,
und sich auch freut wenn ihnen mal jemand n paar funky Guitar-Licks oder so einspielt.
Ich arbeite auch mit ein paar Musikern zusammen,
die bisher mit diesem Elektro-Kram bisher wenig am Hut hatten, und bis jetzt ist das eine für beide Seiten sehr fruchtbare und befriedigende Angelegenheit.

Einfach paar Zettel aufhängen oder in Foren\Blättern fragen,
in Berlin müsstest du da gut fündig werden.

Als persönlicher Tip noch wenn du es so machst:
Schau dass du jemand findest der auch ein bisschen Ahnung von klassischer Instrumentalmusik hat, und nicht nur so Trial-and-Error-Rumschrauberei betreibt, da gibts auch sehr viele, und dann ist imho oft zuwenig gemeinsamer Nenner da.
Kann auch anders super gut klappen, ist klar, aber tendenziell schon cool wenn alle wissen was ein Moll-Akkord ist.
Die Typen mit denen ich jetzt was mache, erzählten jedenfalls da auch von ein paar eher frustigeren Versuchen,
die sie schon hatten,
und mir gings auch schon so dass ich mit Leuten was gemacht habe, die zwar Super mischen und Effektieren konnten,
aber einfach kein plan von Musik hatten, und dann war einfach der Worklflow schlecht.

Ist aber im Endeffekt wohl dasselbe wie bei jeder Band:
Die Chemie muss halt stimmen. Kennst du ja dann bestimmt schon.

Edit:
Diese Ableton-Essentials DVDs kenne ich jetzt zwar nicht,
aber ich denke da gehts ja wohl eher ein bisschen um die Bedienung von Live,
während was du oben schilderst eigentlich eher klassische abmisch-Probleme sind, und keine spezielle Ableton Dinger,
weiss nicht ob das jetzt optimal ist.
Auf der anderen Seite liegt der Fehler bei Anfängern wie dir oft dann gar nicht an der Mische,
obwohl sie das oft meinen, sondern an anderen Stellen.
Bei Sachen wie Deadmaus spielen ja sehr viele Sachen in den Sound mit rein,
z.bsp. mal dass man eine Synthline hinkriegt, die warm und organisch klingt,
und nicht kalt und steril, ist ein Typischer Anfänger-Makel.
Hier kann ich dir zbsp. diese Hands-on Synth-Sound-DVD sehr emfpfehlen,
ein bisschen langweilig zu schauen, aber hat mir damals sehr geholfen.

Oder dass die Drums einfach lasch klingen, oder zu statisch, oder, oder, oder...

Ich würde mir echt mal einen Überblick verschaffen,
was es da so alles gibt und dann schauen wo man als erstes ansetzt

Was auch eine gute Empfehlung ist,
ist einfach mal quer durch die Youtube, und sonstigen Tutorials zappen,
da gibts alles vom Synth programmieren bis zum Mixing,
du musst ja auch nicht alles gleich verstehen, aber so kriegt man nen guten Überblick was alles möglich ist.


Viel Erfolg, :)

Mahone


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 00:43 
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Ort: Rhein Main
Ich persönlich warne davor, die Verantwortung abzugeben. Such dir jemand, Kauf dir das, Lese mal das hier, schau dir das an... Meine Erfahrung ist, das viele die in diese Richtung gehen nicht so gut vorankommen wie es ihnen "vorgegaugelt" wird.

Ich kenne einige die sich nach Jahren immernoch auf diesem Pfad bewegen und mit ihrer eigenen Musik nicht wirklich zufriedener sind!

Man darf auch nicht vergessen, daß es Zeit und Motivation kostet, die man dann eben NICHT in das wirkliche üben reinsteckt. Vorallem das Abgeben der Verantwortung und das Suchen nach Ausreden ist natürlich ein leichter Weg.
Mein Tip bleibt: es gibt keine Geheimnisse die man erst in Erfahrung bringen muss. Alles ist erlaubt beim Songs machen - egal wie man etwas zusammenschraubt.

Gruß Zolo

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 00:51 
frisch

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Beiträge: 8
Zolo hat geschrieben:
Ich persönlich warne davor, die Verantwortung abzugeben. Such dir jemand, Kauf dir das, Lese mal das hier, schau dir das an... Meine Erfahrung ist, das viele die in diese Richtung gehen nicht so gut vorankommen wie es ihnen "vorgegaugelt" wird.

Ich kenne einige die sich nach Jahren immernoch auf diesem Pfad bewegen und mit ihrer eigenen Musik nicht wirklich zufriedener sind!

Man darf auch nicht vergessen, daß es Zeit und Motivation kostet, die man dann eben NICHT in das wirkliche üben reinsteckt. Vorallem das Abgeben der Verantwortung und das Suchen nach Ausreden ist natürlich ein leichter Weg.
Mein Tip bleibt: es gibt keine Geheimnisse die man erst in Erfahrung bringen muss. Alles ist erlaubt beim Songs machen - egal wie man etwas zusammenschraubt.

Gruß Zolo


Danke Zolo,

da gebe ich Dir natürlich recht. Nun das 1x1 des Mixings zb. kann man sich schon zeigen lassen. Ich meine, das ist doch wie wenn Dir jemand Akkorde auf dem Klavier oder der Gitarre zeigt. Das sind Standards, die man lernt, um später dann seine eigenen Songs draus zu machen. Ebenso geht es mir mit dem Sound. Mir ist im Moment noch nicht richtig klar, wie ich Instrumente (zB. EQ-technisch) organisiere, so dass sie einzeln aber auch im Zusammenspiel einen guten Sound ergeben. Nun gibt es Produktionen, die einfach großartig sind und ich frage mich gegenwärtig: "ETF?". ;)
Eine fette Gitarre wird manchmal erst durch die fette Kick so richtig fett. Aber trotzdem klingt sie auch alleine schon druckvoll. Also dürfen sich die unterschiedlichen Instrumente nichts gegenseitig klauen, sollten sich ergänzen. Vorhin zb. habe ich mit Operator ein paar schöne Kicks zusammengeschraubt. Dann eine Fläche mit einem Synth drüber und schon hatte ich das Problem. Es klang einfach nicht zusammen. Seltsam. Aber ich bleibe am Ball und bin sehr dankbar für jeden Tipp und Hinweis. :)

LG
Randoni


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 01:16 
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Genau das sind aber wirklich die Punkte die wirklich primär durch Übung kommen.
Gutes Mixing besteht aus nur wenigen Grundprinzipien,
die man echt auf einer Seite zusammenfassen kann, aber dieses Gehör
für diese feinen Frequenzund Volume-Nuancen kommt wirklich erst mit Training.

Aber ich denke die Grundphilosphie, hast du sogar schon ganz gut intus,
es geht halt um die Ballance der verschiedenen Elemente.
Die beiden Zauberwerkzeuge für den gutenMix sind einfach mal nur die 2:
EQ und Kompressor (und vielleicht entfernter noch Reverb, Distortion, etc...)
Aber die muss man halt beherschen.

Wie gesagt,
verschaff dir einen guten Überblick, und dann schau wie du wo genau zuerst dran arbeitest.
Entweder wo du meinst dein Sound hapert am meisten,
oder auch was dir jetzt einfach am meisten zu lernen taugen würde.
Und dann kannst du dir da schon gezielt Hilfe holen,
aber erwarte eben nicht dass es dir jemand einfach "zeigen" kann

Um in deiner Analogie zu bleiben:
Gutes Mixing ist eher nicht wie gut Gitarre lernen sondern eher wie E-Bass:
Es gibt nur 4 Seiten, aber die muss man halt beherschen.
Und das geht einfach durch Übung.

Und Natürlich,
wenn du ein oder zwei Tracks hier reinstellst, kann man dir vielleicht schon eher sagen woran es liegt.

Viel Erfolg,


Mahone


Zuletzt geändert von Mahone am 24. Okt 2011 01:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 01:18 
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Wie soll denn das Mixing 1x1 aussehen ?

Wir hatten hier schon öfters die Diskussion. Viele Medien kommen tatsächlich daher und schreiben so "Anleitungen" zum EQ'en. Bei der Kick bei 7 Khz bischen anheben usw.
Gab hier auch mal im Forum eine Empfehlung für so eine EQ Liste.

Aber ich behaupte das ist schwachsinn. Alleine jede Kick ist total anders und müsste woanders Eq'ed werden. Wenn überhaupt.
Aber mal ein Tipp zu deinem Beispiel:
Das meiste der Qualität hängt von der Auswahl der Sounds ab! Gut zusammenpassende Sounds brauchen keinen EQ ! Ein EQ ist eigentlich mehr ein Erstehilfe-Kit wenns schief läuft.

Allerdings ein Trick sollte man schon wissen: in der heutigen Musik werden sogenannte Lowcuts gesetzt. Also alles was für den Bassbereich nicht wichtig ist, wird der Bass rausgeschnitten. Dann klingt es aufgeräumter.
Kannst du mal bei der Fläche probieren. Ansonsten probiere einfach mal ne andere Kick dazu usw.

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 01:22 
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Guter Input, ich danke Euch. Vielleicht lade ich ja bald mal einen kleinen Track hoch. :)

Ich danke Euch, jetzt ist Schlafenszeit.

Ahoi!


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 01:26 
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PS: ich bin da übrigens so verbissen, weil ich damals auch auf diese Tour reingefallen bin und Jahre damit verschwendet habe mir Qualität beibringen zulassen oder danach zu suchen. Ich hatte keine Ahnung, war unzufrieden und fragte in Foren nach. Natürlich gabs ne Menge Leute die immer was zum Thema zu sagen hatten und ich nahm alles für bare Münze und habs abgearbeitet. Inklussive der Musik Zeitschriften. Ich wurde einfach nur unzufriedener mit meinen Songs und der Qualität.
Bis ich irgendwann mal gemerkt habe, daß gerade die Leute bei denen es total vorwärts ging sich mit überhaupt nichts beschäftigt haben. Manche davon wußte jahrelang nicht mal wie ein Kompressor funktioniert und konnten ihn trotzdem besserklingend einsetzen als die ganzen selbsternanten Tontechniker Gurus in den Foren :P Gruß an http://www.homerecording.de

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 01:40 
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Haha,
ja bei mir war das so weil ich mich ewig geweigert habe ein Instrument halbwegs zu lernen, weil man da ja nicht "braucht" um zu "grooven"
was einem ja auch immer von der HipHop\Elektro\Rock-Ecke in so einer gewissen Selbstrechtfertigung eingeredet wird (inklusive von einem selber :( )
Deswegen reite ich da auch oft drauf rum, ich hoffe das wird mir nicht als Arroganz ausgelegt.

Und auch von mir einen Gruss an (inzwischen ja nur noch) Recording.de,
das wahrscheinlich schlechtgelaunteste Forum des Planeten. :lol: :roll:


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 07:51 
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Ort: Rhein Main
Mahone hat geschrieben:
Haha,
ja bei mir war das so weil ich mich ewig geweigert habe ein Instrument halbwegs zu lernen, weil man da ja nicht "braucht" um zu "grooven"

Wieso muss man ein Instrument lernen um zu grooven ?

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 08:50 
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Hmmm,
muss man nicht unbedingt, aber ich bin der Überzeugung,
dass man als reiner Tüftler ein viel höheres Mass an Versiertheit aufbringen muss,
um das Niveau an Musikalität zu erreichen das man mit einem Instrument ganz automatisch lernt.

So war es bei mir zumindest.
Ewig nur Sachen mit der Maus rumgeklickt und Trial-und-Error-mässig auf dem Keyboard rumprobiert,
aber irgendwann merkt man dass man halt doch immer nur auf denselben paar Sachen rumreitet.

Kommt natürlich auch drauf an was man machen will.

Aber das wäre ein Thema für nen anderen Thread.


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 09:27 
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Also redest du explizit vom Keyboardspielen und nicht von "einem Instrument" ?

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 09:39 
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Das hat mir selber halt sehr viel gebracht, ja.

Aber ich empfehl auch jedem der auf irgend eine Weise Sound machen will,
sich einfach so ne kleine Trommel oder so zu kaufen.
Das trainiert einfach das Rhythmusgefühl.
E-Bass ist auch ziemlich cool zum Einstieg.


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 09:53 
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moin! ich denke, es kann von vorteil sein wenn man ein instrument beherrscht, klar. jedoch enstehen oft neue dinge, wenn sich menschen ohne erfahrung einer sache nähern und sich einfach spielerisch ausprobieren. beides ist okay. :) wenn ich mir mal so neue und aktuelle songs im radio anhöre, dann stelle ich schon fest, dass sich sehr viel in den letzten 10 jahren getan hat. die musik ist wieder spielerischer geworden. weg von komplexen strukturen, hin zu 3 instrumenten und einfachen hooklines. das fühlt sich dann buchstäblich nach garageband etc. an. ist auch cool ;)

schönen tag


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 09:56 
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Ort: Rhein Main
Ansichtssache Mahone. Ich spiele diverse Instrumente wie Gitarre, Bass, Akkordion, Keyboard und bissle Schlagzeug und mir hat das bei elektronischer bzw. Computermusik überhaupt nicht geholfen. Im Gegenteil: ich zeichne lieber ein, weil ich da auf andere Ideen komme. Wenn ich was einspiele spiele ich eher immer das gleiche Schema ein und bin unkreativ.

Und mehr groove habe ich dadurch auch nicht bekommen! Eher andersrum: das produzieren hat mir geholfen die Instrumente grooviger zu spielen :lol:

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BeitragVerfasst: 24. Okt 2011 10:08 
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Beiträge: 1606
Ort: Zürich
mal noch mein senf dazu... bei dir ist ja noch ein wichtiger faktor, dass du von der "echten musik" kommst und nun elektronsiche klänge machen willst :nice: bedenke also folgendes:

beim abmscihen von echten instrumenten, die über mic's aufgenommen wurden, ist man vorallem damit beschäftigt den "schmutz" zu entfernen, resonanzfrequenzen zu senken, räumliche empfindung nachzubauen... sind eher sachliche eingriffe um an ein "real empfundenes" klangerlebnis heranzukommen...

bei elektronischen sounds passiert oft das gegenteil... der schmutz fehlt, es ist alles zu steril, zu sauber, zu un-räumlich, zu clean, zu synthetisch... da wird dann angezerrt und per eq auch mal verfremdet und mit räumen oft sehr "unsachgemäss" gearbeitet... es wird oft auch viel mehr komprimiert als bei akkusitschem material... die brillanz und das "knistern" im klang dass eine gitarrensaite halt einfach hat, haben die meisten synthies nicht von haus aus... deshalb muss da mit eq nachgeholfen werden.

weiter haben synthetische klänge oft die eigenheit dass sie "zu voll" sind... sie beanspruchen ein riesen frequenzspektrum und lassen sich deshalb schlechter mischen... wenn dann ein mix mit 7 isntrumenten entsteht und jedes will das komplette frequenzspektrum für sich, dann klingts matschig... ein bass und eine gitarre und ein schlagzeug passen da von natur aus schon viel mehr aneinandervorbei...


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